Internationale Deutsche Hochschulmeisterschaften und 6. German Masters Open

Im Rahmen der Deutschen Universitätsmeisterschaften vertraten auch drei Ratzeburger Rudererinnen und Ruderer die Farben ihrer Universitäten auf dem „Fauler See“ im benachbarten Schwerin. Für die Universität Marburg startet seit einigen Jahren der 26jährige BWL-Student Christian Gerstner aus Bäk, der auch in der Landeshauptstadt Mecklenburg-Vorpommerns eine gute Figur in den Mannschaftsbooten machte. Insbesondere Im Hochschulorts-Doppelvierer überraschten die Mannen mit Christian Gerstner im Mittelschiff mit einer tollen Silbermedaille auf der windigen 1000-Meter-Strecke. Einzig die Uni Kassel präsentierte sich in noch besserer Kondition und versperrte Gerstner den Weg auf Platz eins. Doch renommierte Boote wie der Titelverteidiger aus Braunschweig oder die starken Berliner hatten im Endspurt das Nachsehen auf den Underdog Marburg. Auch die 24jährige Sportstudentin Pamela Wittfoth, einst erfolgreiche Leichtgewichts-Juniorin auf dem Küchensee, ergatterte sich für ihre Uni Leipzig die Silbermedaille im Mixed-Achter hinter den Bayern aus München. In einem tollen Rennen belegte die junge RRC-Skullerin dann vor der starken Uni Hannover Rang zwei. Gleich zwei Siege gelangen dem 28jährigen Medizinstudenten Arne Simann im Männer-Riemenbereich. Für die Uni Hannover holte angehende Arzt sowohl im ungesteuerten Vierer, als auch im abschließenden Männer-Achter die Goldmedaille, mit seiner Uni die Gesamtwertung und bekommt vielleicht noch die Möglichkeit für den Deutschen Hochschulsportverband auf den Studenten-Weltmeisterschaften im September in Frankreich seine Hochschule und den RRC zu vertreten.
Neben den Studierenden, waren auch die Masters-Ruderer mit einem großen Aufgebot in Schwerin am Start und ein Highlight für Veranstalter und Zuschauer war sicherlich der Auftritt des Ratzeburger Duos Jens Burow und Dr. Thomas Lange im Doppelzweier mit einem Mindestdurchschnittsalter von 36 Jahren. Hierbei zeigten der Doppel-Olympiasieger und der Vizeweltmeister, dass sie noch nichts von ihren großen Fertigkeiten in diesem filigranen Wassersport verloren haben und dominierten mit fünf Sekunden Vorsprung ihr Rennen. „Das Rennen hier war für uns die Generalprobe für die FISA-Masters-Regatta in Hamburg und sie ist uns eigentlich ganz gut gelungen. Wir müssen mal abwarten wie es dann bis Hamburg läuft, werden aber noch fleißig trainieren, nach dem Rennen auf dem „faulen“ See“, äußerte sich Mediziner Dr. Lange optimistisch nach dem Rennen.

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