Junioren-Regatta in Hamburg-Allermöhe

Eine Woche bevor es in der Ruderstadt Ratzeburg in Sachen Rennsport selbst hoch hergeht bei der Internationalen Ruderregatta, mussten sich die Junioren des Küchensee-Clubs mit der deutschen Elite ihrer Altersklassen auf der Hamburger Dove-Elbe messen. Dieser zweite internationale Test für Nachwuchsstars unter 19 Jahre sollte weiteren Aufschluss für die Besetzungen der Teams auf den Deutschen Jugendmeisterschaften in zwei Wochen in Essen bringen.
Eine ganz starke Performance boten Moritz Franz, Hauke Gallandt und Tim Behrend im U17-Auswahlachter des Landes Schleswig-Holsteins. In dieser norddeutschen Renngemeinschaft erruderten die beiden Riemenruderer Franz und Gallandt samt Steuermann Behrend einen herausragenden Sieg für den Ratzeburger Ruderclub gegen die bundesweite Konkurrenz und sind folgerichtig als Medaillenkandidat ein heißes Eisen im Feuer des RRC. „Siege sind natürlich immer eine schöne Sache, aber der Achter als Königsdisziplin ist immer etwas ganz Besonderes und wir freuen uns riesig, wenn unsere jungen Nachwuchstalente in die großen Fußstapfen der Ratzeburger Achtergeschichte treten. Deshalb haben wir uns entschlossen mit dieser Mannschaft auch auf dem Essener Baldeneysee anzutreten“, freut sich eine stolze Trainerin Kati Krause über den Sieg ihrer Trainingsleute.
Moritz Franz legte zudem noch einmal im Doppelzweier nach und erruderte mit seinem Lübecker Partner Maarten Maeder einen starken zweiten Platz im B-Doppelzweier hinter den ostdeutschen Teams aus Magdeburg und Potsdam. Zudem glänzte Moritz Oschwald mit einem starken sechsten Rang im Leichtgewichtsvierer, sowie Till und Arne Piontek mit einem dritten Platz im Doppelzweier. Zwei vierte Plätze sprangen indes für Sina Schleeweiß und Swaantje Ramm im Doppelzweier sowie Malte Piontek und Patrick Pilz im Leichtgewichtsachter heraus. „Wir sind mit den abgelieferten Leistungen unserer Mannschaften durchweg zufrieden und reisen optimistisch zu den Deutschen Meisterschaften nach Essen. Kommendes Wochenende starten wir zudem noch bei der Landesmeisterschaft in Bad Segeberg und freuen uns dann auf den Saisonhöhepunkt im Ruhrgebiet, auf den wir alle ein Jahr lang hart hingearbeitet haben“, fasst Junioren-Coach Kati Krause mit heiserer Reibeisenstimme das Wochenende in der Hansestadt zusammen. Daran kann man sehen und vor allem hören, dass auch die Trainer, wenn sie hinter jedem Rennen lauthals schreiend und anfeuernd hinterher radeln, ebenfalls körperlich an ihre Grenzen gehen.

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