‘QuerDurchBerlin’

Die Höhepunkte im Gesamtkunstwerk

Und wieder einmal sind wir zur Regatta ‘QuerDurchBerlin’ angetreten.
Wieder eine leicht veränderte Truppe von unterschiedlich erfahrenen
Ruderern – die Konstanz im Boot bildet mittlerweile unser Berliner
Steuermann Vincent Blinkau, wiederum vielen Dank an seine hervorragenden
Ansagen.
Vielen Dank auch an Jens Burow, der uns diesmal den richtigen Schlag
vorgab, und ganz besonders an den Service an der Strecke durch Lutz Steiner.
Wenn wir den Gesamtaufwand ansehen, den eine solche Regatta beansprucht,
ist die halbe Stunde Netto-Rudern tatsächlich nur der Höhepunkt in einem
Gesamtkunstwerk. Dieses basiert auf ganzjährigem, regelmäßigem gezielten
Training (Hartmut Alsen verdeutlicht uns das in seinem unermüdlichen
Mantra – vielen Dank hier auch mal an ihn), beginnend ab November mit
Wintertraining u.a. im Kraftraum der RAR und beim Gruppen-Ergo-Fahren im
RRC, bei Eisfreiheit erst sporadischem und dann zunehmend regelmäßigem
Wassertraining im Gig-Boot wegen der Kondition, in den Kleinbooten wegen
der Technik und dann im 8er zur Gesamt-Synchronisierung – zuletzt drei
bis vier mal pro Woche. Weiterhin braucht es wegen des Zeitaufwandes
natürlich auch die Unterstützung der Familien, wir freuen uns, dass alle
da mitziehen, uns das Training ermöglichen und vor allem uns auch zur
Regatta begleiten. Das Kunstwerk besteht somit auch aus touristischen
und kulturellen Aspekten – Stadtbesichtigungen mit Shopping und
‘Kaffeeklatsch’, Vorregatta-Nudelessen beim Italiener und
Nachregatta-Bier im Brauhaus, zuletzt noch Jazz-Frühschoppen und
Heimreise. Das Abladen des Bootes erinnert dann wieder an den
eigentlichen Sport – Rudern in den schönen heimischen Gewässern, auf der
Elbe, der Spree oder demnächst der Alster, vielleicht in nächster
Zukunft auch mal auf dem Rhein, der Amstel oder der Mosel – und zeigt
den Rahmen nämlich die notwendigen Betriebsmittel Boote, Bootsanhänger,
Zugmaschinen und Fahrer (danke Götz Münchow und Frank Döring), ohne die
so ein Kunstwerk auseinanderfiele und der Ratzeburger Ruderclub zum
Reiseclub verkommen würde.
Ergebnisse:
Höhepunkt – Elbe-Pokal
(Riemen-Gig-8er, Altersklasse-D mit Alterskorrektur):
…. dritt beste Zeit aber wegen Alters-Korrektur nur 6ter von 6.
Höhepunkt – QuerDurchBerlin
(Renn-8er, gestartet mit DA 49,875 in Altersklasse C):
…. langsamer als letztes Jahr, diesmal leider nach der LRG im Ziel,
aber immerhin 4ter von 6 und überlebt!
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Die Bilder zeigen uns (Jens Burow, Dirk Thomsen, Christian Fischer,
Carsten Ploen, Frank Döring, Volker Meins, Hartmut Alsen, Ulf Machwitz,
Stm. Vincent Blinkau) vor und nach dem Rennen in Berlin.

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